Recycling-Sack
Sac de Recyclage
Sacco di Riciclaggio

IG Recycling-Sack
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Der «Recycling-Sack» in seinem Umfeld

Sammlungen von Kunststoff-Abfällen und Getränkekartons (z.B. von Tetra Pak) aus Haushaltungen haben in der Schweiz Potenzial. Bevölkerung und Vertreter der Politik wollen weitere Wertstofffraktionen der stofflichen Verwertung zuführen.

In letzter Zeit wurden zwar verschiedene Sammelsysteme für Kunststoffe aufgebaut. Keines der Sammelsysteme konnte sich jedoch schweizweit flächendeckend durchsetzen. Es fehlt eine überregional koordinierte Absprache mit der öffentlichen Hand sowie eine einheitliche Kommunikation. Ferner wird nicht transparent gemacht, wo die gesammelten Wertstoffe verwertet werden und in welchen Anteilen sie sich überhaupt zu hochwertigen Sekundärprodukten verarbeiten lassen.

Bei der separaten Sammlung von Getränkekartons ist in den vergangenen 2-3 Jahren vor allem das Sammelsystem des Vereins Getränkekarton-Recycling Schweiz GKR vorangekommen. Dieses Pilotprojekt konnte zeigen, dass sich eine Sammlung und stoffliche Verwertung von Getränkekartons ökologisch lohnen würde, dass die Bevölkerung eine Sammlung befürwortet und diese nutzen würde. Das Projekt konnte auch aufzeigen, dass die Aufbereitungstechnologie für solche Verpackungen in der Schweiz vorhanden ist.

Viele Gemeinden, Zweckverbände und auch Entsorger stellen sich zurzeit die Frage, wie sie mit der Dynamik bei diesen beiden Wertstofffraktionen umgehen sollen. Es herrscht auch Verunsicherung darüber, wie die noch unvollständigen Dienstleistungen und Angebote für die Sammlung und Verwertung von Kunststoff-Flaschen und Getränkekartons in sinnvoller Weise erweitert und der Bevölkerung angeboten werden könnten.

Der «Recycling-Sack» bietet eine durchdachte und national einheitlich anwendbare Lösung!


Aktuelle Situation in Deutschland - Duale Systeme / Gelber Sack / Mischkunststoffe

Vom 19. internationalen bvse-Altkunststofftag, 21. Juni 2016:

bvse - Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.

Ein wichtiges Thema, das die Deutschen Kunststoffrecycler stark beschäftigt, ist nach wie vor die Sammel- und Sortierqualität bei den Kunststoffen. Dazu Dr. Dirk Textor, Vorsitzender des bvse-Fachverbandes Kunststoffrecycling: "Während einige Sortierer von Leichtverpackungen inzwischen durchaus darauf achten, die vereinbarten Qualitäten einzuhalten, gibt es immer noch zu viele Sortierer, die nach der Devise arbeiten „Masse statt Klasse“."

Ein Grossteil der Mischkunststofffraktionen sei nicht spezifikationsgerecht. "Es gibt noch Spielraum, um Sammlung und Sortierung von Kunststoffabfällen quantitativ und qualitativ deutlich auszubauen."

In diesem Zusammenhang verweist der bvse-Fachverband Kunststoffrecycling auf die Ergebnisse der GBP Quality GmbH, die eine eigene, unabhängige Überprüfung der Sortierqualitäten anbietet. Unabhängige Sortieranalysen zeigen für 2016, dass der Anteil an nicht spezifikationsgerechten Mischkunststoffanlieferungen zwischen 75 % und 100 % beträgt.